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Bugreport-Analyse – Philips 43PUS7394/12
Nachtrag 2026-08-25: Eine spätere, rein lesende Abfrage des noch vorhandenen Android-Eventpuffers lieferte
storaged_emmc_info: [emmc 5.1,1,10,10]. Die geräteeigene Event-Tagdefinition weist die Felder als(mmc_ver,eol,lifetime_a,lifetime_b)aus. Damit istPRE_EOL_INFO=0x01(Normal) entgegen den damaligen, nur auf den extrahierten Haupttext bezogenen Nichtfund-Aussagen inzwischen bestätigt. Der Bericht unterscheidet unten zwischen dem ursprünglichen Haupttext-Nichtfund, dem späteren Event-Export und dem weiterhin gesperrten direkten Rohbyte.
Stand: 2026-08-25. Der Bugreport wurde mit dem normalen, autorisierten ADB- Zugang erzeugt. Alle Aktionen am Fernseher waren lesend; Entpacken und Suchen erfolgten ausschließlich im lokalen Workspace.
Erzeugung und Vollständigkeit
| Merkmal | Ergebnis |
|---|---|
| Datei | bugreport-PH9M_EA_5599-STT2.230526.001-2026-08-25-13-26-44.zip |
| lokale Größe | 6.420.496 Byte (6,12 MiB) |
| lokaler Zeitstempel | 2026-08-25 13:29:05 +02:00 |
| ZIP-Einträge | 1.790 |
| extrahierte Dateien | 1.792, einschließlich zweier Einträge aus einem eingebetteten ZIP |
| extrahierte Nutzdaten | 61.268.602 Byte |
| Hauptbericht | 46.511.209 Byte |
| Textsuche | 1.787 Dateien geprüft, 5 Binärdateien ausgelassen, 2.450 Trefferzeilen |
Windows Expand-Archive konnte Android-Dateinamen mit :: und einzelne sehr
lange cgroup-Pfade nicht abbilden. Deshalb wurde das ZIP mit
extract_bugreport.py verlustfrei in flach nummerierte Dateien extrahiert.
extracted/manifest.tsv ordnet jede lokale Datei ihrem ursprünglichen
ZIP-Pfad zu. Dieser Fehler betraf nur die lokale Extraktion, nicht den
Bugreport auf dem Fernseher.
Dumpstate-Einschränkungen
Der Hauptbericht ist verwertbar, aber nicht vollständig privilegiert:
perfetto --save-for-bugreportwird auf diesemuser-Build nicht unterstützt;- der historische
logcat -L-Abruf scheiterte; iotopist nicht installiert;- mehrere HIDL-Debug-Aufrufe, darunter TPV-/MediaTek-Dienste, antworteten mit
FAILED_TRANSACTION; dumpstatemeldet ausdrücklichNo IDumpstateDevice implementation;- deshalb existiert weder
dumpstate_board.binnochdumpstate_board.txt; - der Kernel-Log-Abschnitt enthält nur
Unexpected klogctl return value: -1; /proc/last_kmsgfehlt; der Recovery-last_kmsg-Eintrag ist leer;- Dienst-Dumps von UpdateEngineService scheiterten, die separaten Update-Engine-Logdateien sind jedoch vorhanden und erfolgreich.
IDumpstateDevice ist eine optionale OEM-Schnittstelle. Ihr Fehlen bedeutet,
dass dieser Build keinen zusätzlichen Philips/TPV-Board-Dump in den
Standard-Bugreport einspeist. Die leeren lshal-debug-Dateien liefern daher
keine weitere eMMC-Gesundheitsinformation. Siehe
AOSP: Scoped vendor logging.
eMMC-Befunde
Der Bugreport bestätigt unabhängig von den vorherigen Einzelabfragen:
[persist.odm.tpv.sys.emmc_lifetime]: [0x0a 0x0a]
[init.svc.emmclifereaderd]: [stopped]
[ro.boottime.emmclifereaderd]: [11750142162]
OnBootLogger: logEMMCDetails devLifeTime = 0x0a 0x0a
dev_lt_a:"a", dev_lt_b:"a"
TVStorageMonitorService: propvalue = 0x0a 0x0a
TVStorageMonitorService: EmmcLifetime 90%-100% device lifetime used
Die ursprüngliche native Boot-Zeile
D eMMCLifeReader: eMMC life time 0x0a 0x0a ist im neuen Bugreport nicht mehr
im aktuellen Log-Ring enthalten; sie bleibt in den zuvor gesicherten Bootlogs
belegt. Der neue Bericht wiederholt denselben Wert über Property, OnBootLogger
und TVStorageMonitorService über mehrere Stunden.
Neu ist die genaue Debugfs-Quelle, auf die Androids storaged zugreifen wollte:
root 2644 storaged: avc: denied { read }
path="/sys/kernel/debug/mmc0/mmc0:0001/ext_csd"
scontext=u:r:storaged:s0
tcontext=u:object_r:debugfs_mmc:s0
Damit sind Gerät mmc0:0001, ein vorhandener EXT_CSD-Debugfs-Knoten und die
SELinux-Sperre direkt belegt. Bemerkenswert ist: Auch der Prozess storaged
mit Linux-UID root wurde blockiert. Ein bloßer UID-0-Zugang würde den Wert
daher nicht automatisch lesbar machen; zusätzlich wäre ein geeigneter
SELinux-Domain-/Policy-Zugang erforderlich.
Für life_time und pre_eol_info enthält der extrahierte Hauptbericht die
Audit-Denials der ADB-Shell. Dort erscheint kein ausgeschriebener
PRE_EOL_INFO-Wert. Die spätere Eventlog-Abfrage hat den Wert jedoch als
eol=1 bestätigt. Weiterhin fehlen ein vollständiger EXT_CSD-Rohdump, CID und
eine Hersteller- oder Modellkennung.
Life Time A, Life Time B und PRE_EOL
| Feld | Befund | Status |
|---|---|---|
| Life Time A | Philips speichert 0x0a; OnBootLogger meldet dev_lt_a="a" |
belegt: 90–100 % verbraucht |
| Life Time B | Philips speichert 0x0a; OnBootLogger meldet dev_lt_b="a"; TVStorageMonitor wertet diesen zweiten Wert aus |
belegt: 90–100 % verbraucht |
| PRE_EOL_INFO | direkter Pfad für Shell gesperrt; späterer Storaged-Event meldet eol=1 |
bestätigt: 0x01 (Normal); Rohbyte nicht direkt gelesen |
Die Interpretation von 0x0a stützt sich auf die JEDEC-Wertetabelle, wie sie
beispielsweise in Herstellerunterlagen wiedergegeben wird. Der genaue
Verschleiß innerhalb des 10-%-Bandes ist nicht bestimmbar.
Prüfung auf Storage-Fehler
Die automatisierte Suche erfasste Hauptbericht, ANRs, Recovery-Logs, Incident-Report, Update-Engine-Logs und alle eingebetteten Textdateien. Danach wurden die Treffer manuell klassifiziert.
Nicht gefunden wurden:
EXT4-fs error, Journal-Fehler oder schreibgeschützte Remounts;Buffer I/O error, Block-I/O-Fehler oderblk_update_request;- MMC-Timeouts, CRC-/ECC-Fehler, Controller-Resets oder Command-Fehler;
disk I/O error, SQLite-malformedoder nachgewiesene DB-Korruption;- OTA-Schreibfehler oder erfolglose Update-Engine-Aktionen;
- ein unerwarteter Neustart mit belegtem Storage-Bezug.
Die vier automatischen Treffer der Kategorie storage_errors waren:
- ein DNS/SSL-
write errormitTry again; - ein TLS-Lesefehler nach
Connection reset by peer; - ein TLS-Shutdown mit
Broken pipe; incidentd: Buffer corruptedbeim Lesen eines Incident-Puffers.
Keiner dieser Treffer ist einem Blockgerät oder Dateisystem zuzuordnen. Alle
sechs enthaltenen Update-Engine-Logs enden mit ErrorCode::kSuccess und
Processing Done. PackageManager-Meldungen, dass ältere Systemkopien wegen
vorhandener neuerer Updates nicht ausgewählt wurden, sind normale
Paket-Selektion und keine Schreibfehler.
Das Fehlen sichtbarer Fehler ist ausdrücklich kein Gesundheitsnachweis:
Kernel-dmesg, EXT4-Fehlerzähler und OEM-Board-Dumps fehlen. Es bedeutet nur,
dass im verfügbaren Diagnosefenster kein Storage-Fehler nachweisbar ist.
Ergebnis
Der Bugreport bestätigt die bisherige Speicherursache und die beiden Philips-eMMC-Werte, liefert aber keinen dritten Health-Wert. Sein stärkster neuer Beitrag ist die direkte Identifikation des EXT_CSD-Knotens und der SELinux-Barriere. Ein unmittelbarer Medienausfall ist nicht belegt; die beiden hohen Life-Time-Bänder bleiben dennoch ein ernstzunehmender Verschleißhinweis.
Lokale Artefakte
bugreport/original/: unverändertes ZIPbugreport/extracted/manifest.tsv: vollständige Pfadzuordnungbugreport/analysis/search-hits.tsv: Treffer mit Quelle, Zeile und Kontextbugreport/analysis/search-summary.tsv: Treffer je Datei/Kategoriebugreport/analysis/search-totals.tsv: Summen je Kategoriebugreport/analysis/binary-skipped.tsv: ausgelassene Binärdateien