2.0 KiB
Philips storage-warning policy diverges from Android
Klassifikation
DESIGN ISSUE / QUESTIONABLE POLICY – Medium user impact, not classified as a
confirmed implementation bug. Komponente
org.droidtv.tv.tptvservice.tvstoragemonitor.TVStorageMonitorService in
TPTvService.apk.
Verhalten und Beweis
Android DeviceStorageMonitor war NORMAL; seine /data-Low-Grenze beträgt
260.603.904 Byte. Philips verwendet zusätzlich etwa 1 GiB frei und koppelt die
Warnstufe an persist.odm.tpv.sys.emmc_lifetime=0x0a 0x0a. Der zweite Wert wird
als 90–100 % der geschätzten Lebensdauer verbraucht klassifiziert. Bei nur rund
4,85 GiB /data ist 1 GiB eine hohe absolute Schwelle. Adopted Storage mit
über 100 GiB frei beseitigt die interne /data-Knappheit nicht.
Nach der EPG-Reparatur meldete Android weiterhin NORMAL; /data war nur noch
39 % belegt. Die visuelle Prüfung bestätigte, dass die Speicherwarnung
verschwunden ist.
Phase 6 lokalisierte die exakte Runnable-Methode bei code_off=0x2ad380 und die
Konstanten 524.288.000/1.073.741.824 Byte. Der Code koppelt Kapazität und
eMMC-Lifetime tatsächlich an Cleanup/UI. Außerdem überschreibt er eine
300-Sekunden-Zuweisung unmittelbar mit 30 Sekunden.
Empfehlung
Androids StorageManager-Schwellen als Basis, zusätzliche Prozent-/Reserve-
Grenze mit Hysterese, reclaimable Bytes und Ursache anzeigen. eMMC-Lifetime als
separate Health-Warnung behandeln, nicht als Multiplikator einer Kapazitäts-
Meldung. EPG-/GEL-Leaks komponentennah begrenzen. Adopted freien Speicher nur
für tatsächlich dort platzierte Daten anrechnen.
Der getestete Zustandsentwurf trennt beide Achsen und ergänzt Debounce,
Hysterese, Übergangsbenachrichtigung und Cooldown; siehe
POLICY.md.
Tests / Hash
Grenzübergänge, Hysterese, Reboot, adopted vorhanden/entfernt, Lifetime-Buckets
und Android/Philips-Zustände gegeneinander testen. TPTvService.apk SHA-256:
75F492EE89906C8C267D685D2B7D0CE02BB09F3A6B4CC8456F8B096B9E441ECD.